EKO Kindergarten e.V.

Brüggener Weg 4
40547 Düsseldorf (Niederkassel)
 
Kontaktdaten
Sylvia Ehard  
Telefon: +49 211 5579852
Telefax: +49 211 5579854
E-Mail: kindergarten@eko-haus.de
Web: http://www.eko-kindergarten.de

Träger

EKO-Kindergarten e.V.
Brüggener Weg 4
40547 Düsseldorf
Telefon: +49 (211) 5579851
Telefax: +49 (211) 55798541
E-Mail: kindergarten@eko-haus.de
Web: http://www.eko-haus.de/de_kindergarten.html

Angebotene Plätze

Anzahl Plätze: 60
  • ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt

Pädagogisches Profil

  • besondere Sprachförderung
  • bilinguale Förderung
  • Schwerpunkt Bewegung
  • Schwerpunkt Ernährung
  • Schwerpunkt Musik

Kurzinfo

Der EKŌ -Kindergarten e.V. ist eine Einrichtung vom EKŌ -Haus der japanischen Kultur e.V. und setzt sich zur Aufgabe, den Kulturaustausch zwischen Deutschland und Japan aktiv zu betreiben und Traditionen, Bräuche, Kultur und Feste beider Länder kennenzulernen. 

Wir sind eine 3-gruppige Einrichtung und können insgesamt 60 Kinder als Tagesstättenkinder (45 Stunden Plätze) aufnehmen.
Die Gruppen sind alters– und geschlechtsgemischt zusammengestellt und in jeder Gruppe können zehn deutsche Kinder und zehn japanische Kinder aufgenommen werden. Kinder auf der deutschen Seite werden im August aufgenommen und Kinder auf der japanischen Seite im April. Auf welche Seite die Kinder kommen ist abhängig von der anschließenden Schulform.
Die Gruppenstärke beläuft sich auf 20 Kinder pro Gruppe im Alter von drei bis sechs Jahren.

Bei Interesse melden Sie sich bitte telefonisch bei uns. Besichtigungstermine erwünscht.


 Nach oben

Öffnungszeiten

Unser Anliegen ist es, den Eltern bedarfsgerechte Öffnungszeiten anzubieten.
Unsere Kindertagesstätte 45 Stunden in der Woche von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.
Bringzeit ist von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr.
Abholzeit von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr


 Nach oben

Schließungszeiten

Anfang jeden Jahres werden die Schließungszeiten für das gesamte Jahr den Eltern schriftlich mitgeteilt. Unsere Schließungstage liegen überwiegend in den Schulferien von NRW.  Für die offiziellen Sommerferien NRW bieten wir zwei Feriengruppen (2x drei Wochen) für jeweils die Hälfte der Kinder an. Die drei Wochen können die Eltern vorab über eine aushängende Liste selber wählen. Mit dieser Variante der Ferien bieten wir den Vorschulkindern eine durchgehende Betreuung bis zum 31. Juli und den neu einsteigenden Kindern einen Start ab dem 01. August an.

Zwischen Weihnachten und Neujahr bleibt die Einrichtung komplett geschlossen. Neben den Feiertagen und Brückentagen haben wir unsere Kindertagesstätte an drei weiteren Tagen im Jahr für Konzeptionsarbeit und Fortbildungen für das Personal geschlossen. Ende jeden Jahres gibt es einen Desinfektionstag an dem die Einrichtung geschlossen hat.


 Nach oben

Team

Unser Team besteht derzeit aus 10 pädagogischen Kräften, einer Kitahündin, einer Küchenkraft und einem Hausmeister.  Das pädagogische Team gliedert sich wie folgt:

  • 1 Kindertagesstättenleitung
  • 3 Gruppenleitungen
  • 3 Ergänzungskräfte
  • 3 zusätzliche Fachkräfte

Die einzelnen Gruppen werden von zwei Erzieher*innen betreut. Eine Erzieher*in mit deutscher Ausbildung und einer Erzieher*in, die ihre Ausbildung in Japan absolviert hat. Die Mitarbeiter*innen sprechen jeweils in ihren Muttersprachen (deutsch oder japanisch). Die zusätzlichen Fachkräfte arbeiten unterstützend in der Gruppenarbeit oder führen übergreifende Angebote durch.
Phasenweise beschäftigen wir Praktikant*innen, die uns unterstützen.

Unser pädagogisches Team nimmt regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um ihre persönliche Qualifikationen weiterzuentwickeln.


 Nach oben

Innen

  • drei Gruppenräume als Mittelpunkt, in denen der Kita-Alltag stattfindet, gegessen, Bildungsangebote durchgeführt werden, mit einer Rollenspielecke, Bauteppich, Tischspiele, Bücher, Bastelmaterial, verschiedene Medien und vieles vieles mehr
  • ein Mehrzweckraum mit Kletter- und Sprossenwand und Turngeräten
  • separate und kindgerechte Waschräume für jede Gruppe
  • einen großen Flurbereich mit Garderoben und Infowand, der gerne auch zum Spielen genutzt wird
  • eine Küche
  • ein Personalzimmer für die MitarbeiterInnen
  • ein Büro 

 Nach oben

Außen

Der EKŌ-Kindergarten liegt auf dem Gelände des japanischen Kulturzentrum EKŌ-Haus der japanischen Kultur e.V. mit einem buddhistischen Tempel und japanischen Gärten.
Wir verfügen über ein schönes und großzügiges Außengelände, das unseren Kindern bei jedem Wetter viel Platz zum Toben und Spielen bietet


 Nach oben

Pädagogisches Profil

Erziehungs- und Bildungsziele des EKŌ–Kindergarten e.V.

Auf den Grundlagen der Gesetzestexte haben wir Schwerpunkte abgeleitet und auf diesem Hintergrund wollen wir die Kinder in ihrem Entwicklungsprozess unterstützen und Voraussetzungen schaffen, dass sie sich zu selbstbewussten, selbstverantwortlichen, offenen und kritischen Menschen entwickeln, damit sie sich später als eigenständige Persönlichkeiten erleben können.

Das bedeutet:
• Kinder übernehmen selbständig Aufgaben.
• Die Kinder achten selbstverantwortlich auf ihre mitgebrachten persönlichen Gegenstände.
• Die älteren Kinder übernehmen kleine Aufgaben, z.B. Blumengießen.
• Die Meinungen und Gefühle des Einzelnen werden ernst genommen.
• Wir nehmen uns Zeit zum Gespräch, in der Gruppe oder einzeln.
• Kinder können Inhalte des Tagesablaufes mitbestimmen und selbstbestimmt handeln.
• Spielbereiche außerhalb und innerhalb der Gruppe können zeitweise selbst gewählt werden.

Die Kinder sollen fähig werden, demokratisch und solidarisch zu handeln.

Das bedeutet:
• Beziehungen und Freundschaften einzugehen und auch in der Lage zu sein, solche zu lösen, die nicht ausgewogen sind
• Spielpartner zu suchen
• Beziehungsarbeit zu leisten
• Konflikte zu bewältigen
• Gemeinsam mit der Erzieherin, die Gesprächspartnerin ist und ihre Hilfe anbietet, nach
• Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
• Durchsetzungsvermögen zu entwickeln, sich wehren und Nein sagen, aber auch sich anpassen und individuelle Interessen und Wünsche zugunsten der Gruppe zurückstecken zu können.
• Konfliktfähigkeit zu entwickeln (d.h. Konflikte sprachlich äußern und möglichst verbal austragen, Konflikte lösen und dabei vielfältige Möglichkeiten erproben zu können) unterschiedliche Meinungen zu akzeptieren und dabei zu lernen, Kompromisse zu schließen (Konfliktfähigkeit)
• Akzeptanz zu entwickeln in Bezug auf kulturelle und nationale Unterschiede
• Akzeptanz zu entwickeln in Bezug auf unterschiedliche Alters– und Entwicklungsstände und gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen differenziertes Sprachvermögen zu entwickeln Absichten mitteilen und weitergeben zu können;
• Bestehende Regeln in ihrem Sinnzusammenhang verstehen und akzeptieren bzw. bei der Entwicklung von Gruppenregeln mitwirken zu können.

Sie sollten sensibel werden, eigene Gefühle wahrzunehmen, und diese zu äußern, ohne andere dabei zu kränken.

Das bedeutet:
• Wir bieten Freiraum an
• Raum zum Rückzug
• Wir bieten Raum zur Bewegung, Turnraum, Außengelände und Exkursionen.
• Wir unterstützen Kinder, ihre Gefühle zu äußern und sich einander mit Empathie und Wertschätzung zu begegnen.

Sie sollten Sachkompetenzen entwickeln und Wissen aneignen im Hinblick auf den Erwerb von Materialkenntnissen; den sachgerechten Umgang mit Materialien und Geräten; die Anwendung von Techniken und Methoden; das Nachvollziehen und Nutzen eines bestehenden Ordnungssystems (Materialaufbewahrung); das Erkennen kausaler Zusammenhänge; benennen und erklären von Dingen und Lebewesen ihrer Umwelt.

Das bedeutet weiter:
• Wir bieten vielfältige Materialien, Geräte (z.B. Papier, Farben, Stoffe, Naturmaterialien, verschiedene Scheren) an.
• Wir geben Raum und Zeit zum freien Ausprobieren.
• Die Kinder lernen am Vorbild.
• Wir greifen die Fragen der Kinder auf und suchen mit ihnen nach Antworten.
• Wir nutzen entwicklungsgemäße Sachbücher für Kinder.

Sie sollten einen verantwortungsbewussten Umgang gegenüber allen Lebewesen und der Natur entwickeln und diese wertschätzen.

Das bedeutet:
• Pflanzenpflege
• Exkursionen
• Natur und Umweltschutz praktizieren

Unsere pädagogische Arbeit

Grundsätzlich ist zu sagen, dass wir immer im Wechsel arbeiten, d.h. jeweils an zwei „japanischen“ und zwei „deutschen“ Tagen in der Woche. Am fünften Tag findet die buddhistische Zeremonie im Haus statt. Gemäß ihrer Nationalität haben die entsprechenden Erzieherinnen die Leitung an den jeweiligen Tagen. Wir können nicht jedes Erziehungsprogramm zu 100% realisieren, da dem deutschen und auch dem japanischen Team nur die Hälfte der Zeit zur Verfügung steht, aber gerade die Vielfältigkeit des Angebotes wirkt sich bereichernd aus. Die Zweisprachigkeit unserer Einrichtung ist ein wesentliches Merkmal dafür, dass die Kinder die Möglichkeit haben, in ihrer Kindergartenzeit Teile einer anderen Sprache zu erlernen.

Der deutsche Ansatz im Kindergarten

Die Grundlage der deutschen Arbeit in den Kindertagesstätten liegt im KiBiz § 2, dort steht folgender Kernsatz:

§ 2 Allgemeiner Grundsatz

Jedes Kind hat einen Anspruch auf Bildung und Förderung. Seine Erziehung liegt in der vorrangigen Verantwortung seiner Eltern. Kindertageseinrichtung und Kindertagespflege ergänzen die Förderung des Kindes in der Familie und unterstützen die Eltern in der Wahrnehmung ihres Erziehungsauftrages.
Bei allen Erläuterungen ist es zu Anfang wichtig zu wissen, dass der Kindergarten eine familienergänzende Einrichtung ist.

Unseren Erziehungs- und Bildungsauftrag sehen wir am besten mit Elementen des Situationsansatzes umgesetzt. Nach dem Situationsansatz zu arbeiten bedeutet:

Leben und lernen in Erfahrungszusammenhängen.

Die Bildungsinhalte werden aus dem Leben der Kinder aufgegriffen und möglichst von den Kindern selbst mitbestimmt. Die Situation der Kinder muss ganzheitlich gesehen werden, das heißt, die Familie und das Umfeld sollen in die Arbeit mit einbezogen werden.

Aufgabe der Erzieherin ist es, die individuellen Bedürfnisse der Kinder und Familien durch Beobachten zu ermitteln. Die Arbeit im Kindergarten umfasst sowohl die Analyse der regionalen Lebensbedingungen, eine offene Planung für die Angebote in der Gruppe wie auch die lebendige Auseinandersetzung mit alltäglichen Abläufen und Ereignissen in der Einrichtung wie im Wohnumfeld.

Schwerpunktmäßig wird in Kleingruppen gearbeitet, um jedes Kind möglichst individuell fördern zu können. Der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zu Eltern und Kindern ist eine Grundlage der pädagogischen Arbeit.

Im Einzelnen haben wir folgende Ziele zu den drei Grundkompetenzen, die wir laut Bildungsauftrag fördern wollen:

Die Tätigkeitsebenen der Selbständigkeit sind:
• An– und Ausziehen
• Zähneputzen
• Toilettenbenutzung
• Küchendienst (Frühstücks– und Mittagstisch decken und abräumen)
• Selbständiges Aufräumen in allen Bereichen
• Motorische Fähigkeiten (Fein– und Grobmotorik) entwickeln, wie z.B.: schneiden, kleben, kneten, laufen, springen, balancieren, gehen, rückwärtsgehen.

Deswegen ist es wichtig, während der Freispielsituation vielfältige Angebote im kreativen Bereich und im Bewegungsbereich anzubieten.

Zur Gemeinschaftsfähigkeit gehören:
• Regeln in der Kindertagestätte zu verstehen und einzuhalten
• soziale Absprachen gemeinsam aufzustellen und einzuhalten
• Rücksichtnahme und Eingehen auf die Bedürfnisse anderer, jedoch im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen unterschiedliche Meinungen gelten zu lassen
• Besonderheiten zu akzeptieren
• Hilfsbereitschaft
• Sensibilität für die Probleme anderer
• sich auf die Gruppensituation einzulassen
• sich in der Gruppe angesprochen zu fühlen
• zuzuhören und ausreden lassen zu können
• Konfliktfähigkeit
• Kritik äußern und annehmen zu können
• Verantwortlichkeit für andere zu entwickeln
• unterschiedliche Interessen zu verhandeln
• Kompromisse eingehen zu können
• Teilen und abgeben zu können
• Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln

Die Verhaltensebenen der Selbstbestimmung sind:
• Interessen und Bedürfnisse wahrzunehmen
• Wünsche äußern zu können, auch Wege zu finden, sie zu realisieren
• Spielpartner, Materialien und Spielort (nach Absprache) selbst auszuwählen
• eigene Spielideen zu entwickeln und zu verwirklichen
• für Selbstbestimmte Entscheidungen Konsequenzen zu tragen
• selbstbewusst zu handeln
• Möglichkeiten zu geben mitzuplanen
• Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln
• Durchsetzungsvermögen.

Unser sozialpädagogischer Bildungsauftrag liegt darin, dass die Kinder über alle Formen der Tätigkeit, hauptsächlich über das Spielen, aber auch über die wechselseitige Beziehung zur Umwelt lernen.

Das bedeutet:
• Lernen durch Erfahrung;
• Lernen durch Versuch und Irrtum;
• Lernen durch Nachahmung;
• Lernen durch Vorbild;
• Lernen durch Zusammenspiel und Zusammenleben;

Wahrnehmen, Bewegen, Handeln, und Spielen bilden die Basis für die kognitive Entwicklung. Hierüber erlangen die Kinder Erkenntnisse und Wissen. Die Spielfähigkeit steht hierbei im Vordergrund, sie ist gleichzeitig Lernfähigkeit und später auch Leistungsfähigkeit. In der Kindergartenbildung und Erziehung vollzieht sich Lernen in folgenden Bereichen: Freispiel (z.B. Malen, Puzzeln, Konstruieren), Musik (Rhythmik und Melodik), Bewegung, Sprache, Literatur, Erfahrung mit Umwelt und Natur, bildnerisches und kreatives Gestalten, etc.

                                                                                                                   Die Arbeit läuft nicht davon,

                                                                                                  wenn Du Deinem Kind den Regenbogen zeigst.

                                                                                                           Aber der Regenbogen wartet nicht,

                                                                                                            bis Du mit der Arbeit fertig bist.

                                                                                                             (Altes chinesisches Sprichwort)

Der japanische Ansatz im Kindergarten

Die Grundlage der Kindererziehung nach japanischem Verständnis ist die Schaffung einer geeigneten Umgebung, die auf die Besonderheiten des Kindergartenalters abgestimmt ist. Dazu ist es notwendig, dass die Erzieherinnen ein ausreichendes Vertrauensverhältnis zu den Kindern aufbauen und ständig bemüht sind, zusammen mit den Kindern die Erziehungsumgebung kreativ weiter zu gestalten. Davon ausgehend, müssen die folgenden Punkte bei der Erziehung eine wichtige Rolle spielen:

1. Es ist darauf zu achten, dass die Kinder die für ihre Entwicklung notwendigen Erfahrungen sammeln können, wobei eine emotional ausgeglichene Umgebung vorhanden sein muss, in der sich die Kinder ausreichend entfalten können. Dabei sind subjektive Aktivitäten der Kinder zu fördern und es ist darauf zu achten, dass ein dem Kindergartenalter entsprechendes Leben geführt wird.
2. Im Bewusstsein, dass das Spielen als spontane Aktivität für Kindergartenkinder ein wichtiger Teil des Lernens ist und die notwendige Basis für die Entwicklung einer psychisch und physisch ausgeglichenen Persönlichkeit bildet, sollen zum Erreichen von Lehrzielen vor allem solche Methoden angewendet werden, die auf dem Spiel basieren.
3. Damit die Entwicklung im Kindergartenalter als ein vielfältiger Prozess verläuft, bei dem die verschiedenen Seiten gleichmäßig und miteinander in Verbindung heranwachsen und im Gedanken daran, dass die Lebenserfahrungen in der Kindergartenzeit bei jedem Kind unterschiedlich sind, muss bei der Erziehung auf die Besonderheit und die für die persönliche Entwicklungsstufe jedes einzelnen Kindes notwendigen Aufgaben eingegangen werden.

Diese Richtlinien entsprechen nicht nur ohnehin in Deutschland schon geltenden pädagogischen Maßstäben, sie erfüllen auch die Anforderungen, die im Artikel 77 des japanischen Gesetzes über die Schulbildung festgelegt sind. Ein Kindergarten in Deutschland ist, im Gegensatz zur Situation in Japan, aber keine schulische oder auf die Schule vorbereitende Lerneinrichtung. Deshalb richtet sich der EKŌ– Kindergarten als ein Institut auf deutschem Boden nach den Maßstäben in Deutschland und führt keine schulische Bildung durch.



 Nach oben

Kooperation und Vernetzung

Wir arbeiten mit folgenden Einrichtungen zusammen:

  • Landesjugendamt
  • Jugendamt der Stadt Düsseldorf
  • Fachberatung durch den paritätischen Wohlfahrtsverband
  • Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf
  • EKŌ-Haus der japanischen Kultur e.V.
  • Japanisches Generalkonsulat
  • Verschiedene Schulen (japanische Schule, internationale Schule, Grundschulen in Niederkassel)
  • Feuerwehrwache in Oberkassel
  • Polizeistation in Oberkassel
  • Bäckerei in Oberkassel
  • Praxis für Ergo- und Logopädie
  • Andere Kindertageseinrichtungen
  • Grundschulen in und um Niederkassel/ Oberkassel

 Nach oben

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern, die die engsten Vertrauten der Kinder sind, ist für uns von großer Bedeutung. Unser vorrangiges Ziel, die Entwicklung des Kindes optimal zu unterstützen, ist erreicht bei einem engen und vertrauensvollem Austausch zwischen Kindergarten und Elternhaus. Neben den gesetzlichen Formen der Elternarbeit (Elternbeirat) gibt es vielfältige Möglichkeiten der Elternarbeit.

Wir wollen den Eltern unterschiedliche Angebote von Kontakt und Austausch ermöglichen:

  • Persönliche Anmeldegespräche
  • Tür- und Angelgespräche
  • Aufnahmegespräch
  • Einzelgespräche
  • Elternversammlungen
  • Themenbezogene Veranstaltungen/Elternabende
  • Elternbriefe
  • Informationstafeln
  • Dokumentationsmappen
  • Gemeinsame Feste und Feiern

 Nach oben

Angebote

Die Arbeit des EKŌ-Kindergarten e.V. richtet sich nach den Rahmeninhalten der Grundsätze der Bildungsförderung für Kinder von 0–10 Jahren in NRW mit den Bildungsbereichen:

  • Bewegung
  • Körper, Gesundheit und Ernährung
  • Sprache und Kommunikation
  • Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
  • Musisch-ästhetische Bildung
  • Religion und Ethik
  • Mathematische Bildung
  • Naturwissenschaftlich-technische Bildung
  • Ökologische Bildung
  • Medien

 Projektarbeit
Projekte in unserer Kindertagesstätte sind zumeist auf Zeit angelegte spezielle Angebote, bei deren Durchführung der Zeitrahmen nie starr vorgegeben werden soll. Entscheidend sind die Ideen der Kinder und der Prozessverlauf des Geschehens.
Wir arbeiten jeweils an einem besonderen Projektthema, das den roten Faden bildet, der immer wieder aufgegriffen wird. Damit ist die Durchführung von Projekten immer an Teambeschlüsse gebunden.
Der situationsorientierte Ansatz, die prozessorientierte Arbeit und die Partizipation sind wesentliche Grundlagen für die Projektarbeit. Die Interessen der Kinder sind der Ausgangspunkt jedes Projektes, denn sie sind die Experten ihrer Lebenswelt und erforschen sie im Projekt. Sie probieren aus und machen ihre Erfahrungen.
Die kindliche Neugierde ist der Motor. Projekte leben davon, dass jedes Kind seine Fähigkeiten, sein Wissen und seine Wahrnehmung in das Geschehen einbringt. Sich gegenseitig zuzuhören, Ideen anderer aufzunehmen, usw., sind Lernziele der Projektarbeit. Bei der Auswahl der Themen wird von der Lebenswelt der Kinder und von der Situation in der Gruppe ausgegangen.

Welche Themen beschäftigen im Moment die Kinder? Mit welchen Problemstellungen haben sie es zu tun? Welchen Entwicklungsaufgaben müssen sich die Kinder in Zukunft stellen? Für was interessieren sich die Kinder zurzeit?

Die Bedeutung des Spiels als elementare Äußerungsform der Kinder
Das Spiel ist für die Menschen von außerordentlicher Bedeutung, wie sich an der großen Zahl von Spielformen der Erwachsenenwelt, angefangen vom Würfelspiel bis zu den Olympischen Spielen, erkennen lässt. Das Spiel ist auch eine Lebensform in der Erwachsenenwelt, nur weist das Spiel des Kindes eine größere Intensität und Quantität auf als das des Erwachsenen. Die Erwachsenenwelt trennt leichter Spiel und Ernstsituationen, die des Kindes ist fast völlig durchdrungen vom Spiel. Das Kind befindet sich auf einer anderen Entwicklungsstufe. Auf der Entwicklungsstufe des Kindes besteht die Bestimmung und Erfüllung der menschlichen Existenz im Spielen. Das Spiel bietet die Grundlage für die Befähigung, das menschliche Dasein zu erfüllen. Die spontane Nutzung des Spiels ist für das Kind die Grundlage für die Aufnahme sozialer Beziehungen zur Familie und zu Gleichaltrigen. Diese Erfahrungen sind für das spätere Sozialleben von großer Bedeutung. Spielend erwirbt das Kind auch immer größere Fähigkeiten in der Bewegung. Spielen und Bewegung sind eins. Ohne Bewegung kann kein Spiel stattfinden. Das Spiel ist auch die Grundlage für den Erwerb der Sprachfähigkeit. Mimik und Gestik – also Bewegung – begleiten spontane Äußerungen des Kindes, die spielend zu immer besserer Sprachfähigkeit führen. Die Umwelterschließung durch Spiel und die damit verbundene Orientierungs- und Steuerungsfähigkeit bilden die Grundlage für das notwendige Selbstvertrauen, das wiederum dazu ermutigt, weitere Erschließungen der Umwelt anzugehen. Im Spiel mit anderen macht das Kind Erfahrungen mit Regeln, die es zu befolgen gilt. Hier werden spielerisch die ersten Werte und Normen vermittelt. Das freie Spiel im Kindergarten bietet eine Methode, dem Kind Lernprozesse zu vermitteln.
Hier sind wieder die Grundvoraussetzungen der Erzieherinnen gefragt: Beobachten, Planen, Vorbereiten. Diese drei Tätigkeiten bedingen sich gegenseitig. Die Beobachtung soll der Erzieherin Einsichten in das Spielverhalten und die Spielbedürfnisse der Kinder vermitteln, um dadurch Aufschlüsse für die Planung weiterer Freispielaktivitäten zu erhalten.
Die Planung richtet sich einerseits nach dem Spielverhalten und andererseits nach den Zielvorstellungen der Erzieherin. Die Vorbereitung hängt wiederum davon ab, wie die Erzieherin das Freispiel geplant hat.

Spiel und Erfahrungsfelder für unsere Kinder
Die Kinder haben in unserer Tagesstätte die Möglichkeit, sich innerhalb der Räumlichkeiten und auf dem Außengelände spielerisch zu betätigen und sich aktiv handelnd zu erleben. Sie können dadurch Erfahrungen sammeln, die ihre Entwicklung positiv unterstützen und fördern. Folgende Spielbereiche und Erfahrungsfelder möchten wir je nach Situation und Bedürfnis den Kindern zur Verfügung stellen.

Sinnliche Wahrnehmung
Kinder wollen ihre Umgebung und die Dinge nicht nur einfach sehen, sondern sie genau erforschen. Sie brauchen sinnlich wahrnehmbare Welterfahrungen, Gelegenheiten zum Staunen, Suchen, Zweifeln, Ausprobieren und Erleben. „Ohne Sinn gibt es kein Verstehen.“

Experimentieren, Malen, Gestalten, Konstruieren und Ausprobieren
Zur Kreativität gehören das Spielen und Experimentieren, das Zerstören und Verwandeln, der Versuch und der Irrtum und die Wahrnehmung. „Alle Kinder sind kreativ, solange wir sie lassen.“

Klänge und Geräusche
Wesentliche Bestandteile der kindlichen Erfahrungswelt sind das Singen, Musizieren und Musikhören. Das Kind wendet sich spontan dem Klanglichen zu. Es hat Freude am Hören und Produzieren von vielfältigen Geräuschen und Klängen.

Bewegung und Körpererfahrung
Kinder bewegen sich, müssen und wollen sich bewegen, weil sie Kinder sind, sie greifen, sie krabbeln, sie springen und toben. So entwickeln sie sich, und so lernen sie sich und ihren Körper, ihre Umwelt und ihre Mitmenschen kennen.

Rollenspiel
Kinder wollen sich verwandeln, verkleiden, in andere Rollen schlüpfen, sich hinter Masken verbergen. Sie wollen eigene Erfahrungen nachspielen und neue Situationen erfinden. Das Kind erprobt und experimentiert erst mit verschiedenen Identitäten, bevor es im Laufe seines Lebens eine eigene Identität gewinnt.

Ruhe/Rückzug
Kinder wollen von Zeit zu Zeit zur Ruhe kommen, sich zurückziehen und für sich sein.



 Nach oben

Aufnahmekriterien

Die Voranmeldung in unserer Einrichtung erfolgt online über den Kita Navigator.

Anschließend begrüßen wir Eltern gerne zu einem persönlichen Informationsgespräch, in dem wir unsere Einrichtung, das Konzept und das Personal noch einmal vorstellen und um offene Fragen zu beantworten. Die Informationsgespräche finden ganzjährig in Absprache zwischen Eltern und Kindergarten statt und ab dem 18. Lebensmonat des Kindes. Es gibt die Möglichkeit die Gespräche in Deutsch oder Japanisch zu führen. 

Die Informationsgespräche sind sehr wichtig und zeigen, ob der EKO-Kindergarten e.V. als Einrichtung zu Ihnen und Ihrer Familie passt. 
Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail um einen Termin zu vereinbaren.

Erfahrungsgemäß haben wir eine höhere Anmeldezahl als tatsächlich zu vergebende Betreuungsplätze.

Mit der Anmeldung beim Kita Navigator für unserer Einrichtung und dem Informationsgespräch können wir den Eltern keine Garantie geben, dass ihr Kind auch aufgenommen werden kann.

Entsprechend unserem Leitbild wird jedes Kind gleichrangig aufgenommen, unabhängig davon, welcher familiäre, kulturelle oder religiöse Hintergrund besteht.

 

Grundsätzlich ist die persönliche Situation und somit der Betreuungsbedarf des angemeldeten Kindes mit dem Betreuungsangebot der Einrichtung abzustimmen und

fachlich zu überprüfen. Hierbei sind folgende Kriterien, nicht maßgeblich in der Reihenfolge anzuwenden:

  • Allein lebend mit Kind: erwerbstätig, in Ausbildung oder in Maßnahmen
  • Zusammen lebende Elternteile und beide sind entweder: erwerbstätig, in Ausbildung oder in Maßnahmen
  • Geschwisterkinder von Kindern, die unsere Einrichtung bereits besuchen
  • Familien, die in unserem Einzugsgebiet wohnen
  • Kinder ab dem 3. Lebensjahr

 


 Nach oben

Elternbeitrag

Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag

Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann in der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier: Link zur Elternbeitragsseite.


Weitere Informationen zum Elternbeitrag finden Sie hier.

Zum Seitenanfang

Wir sind für Sie da

Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:

i-Punkt Familie
Heinz-Schmöle-Straße 11-13
40227, Düsseldorf
Telefon: +49 211 8998870
E-Mail: i-punkt-familie@duesseldorf.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag:       09:00 - 12:00 Uhr

Montag und Dienstag: 13:30 - 15:30 Uhr

Donnerstag:                  13:30 - 18:00 Uhr

Sollten Sie das Servicebüro telefonisch nicht erreichen, nutzen Sie bitte auch die Möglichkeit uns über  i-punkt-familie@duesseldorf.de  eine E-Mail zu senden.

Haben Sie Fragen?

Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
 
Zu den häufig gestellten Fragen.